Technische Universität München

The Entrepreneurial University

 
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Doping bedingte Störungen im Elektrolythaushalt stehen im direkten Zusammenhang mit der Nierenfunktion. Es ist bekannt, dass die Nieren die Menge von Wasser, Natrium, Kalium und anderen Elektrolyten im Körper regulieren. Elektrolyte sind chemische Substanzen, die in der Körperflüssigkeit gelöst sind. Ihre Verteilung hat wichtige Folgen für die Flüssigkeitsbilanz.  

Diuretika sind zu Recht als eine wichtige Gruppe von verbotenen Substanzen im Sport eingestuft, da sie den Elektrolythaushalt entscheidend stören.  

Ein oraler oder parenteraler Missbrauch von Glukokortikoiden kann ebenfalls zu Störungen des Elektrolythaushalts führen. Es wurde berichtet, dass die Anwendung von Prednison (5 bis 2000 mg/Tag) bei verschiedenen Patienten ein signifikanter Risikofaktor für die Entwicklung einer Hypokaliämie ist. Allerdings ließ sich diese Beobachtung für den Glukokortikoid-Missbrauch im Sport noch nicht bestätigen.  

Nichtsdestotrotz beeinflussen anabole Substanzen die Elektrolytkonzentrationen im Körper. Androgene anabole Steroide können zu erhöhten Spiegeln von Kalium, Natrium, Calcium und Phosphat führen, was schließlich Vorhof- und Kammerflimmern verursachen kann.  

Zusätzlich finden sich bei Athleten wegen des häufigen Missbrauchs von Ergänzungspräparaten oft erhöhte Natriumspiegel. Viele Athleten nehmen Natriumbikarbonat und Natriumzitrat zu sich, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern, speziell in Disziplinen die den Einsatz großer Muskelgruppen erfordern (z. B. 400m Lauf). Erhöhte Natriumspiegel führen jedoch zu gastrointestinalen Störungen und sie sind oft begleitet von Durchfall, speziell nach der Anwendung von Natriumbikarbonat Präparaten.

Electrolyte metabolism 1 de

Electrolyte metabolism 2 de

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