Motive für Doping im Sport sind physische (z. B. bessere Leistungsfähigkeit, Schmerzkontrolle), psychologische (z. B. Angst, Druck, Stress, Müdigkeit) und soziale (z. B. Erfolgsdruck, Gruppenakzeptanz) Vorteile. Diese Motive basieren auf menschlichen und sozialen Verhaltensweisen, auf Emotionen und Persönlichkeit. Das limbische System des Gehirns kontrolliert das instinktive Verhalten, Emotionen und Motivation.
Die Neurotransmitter Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Serotonin und GABA sind an der Kontrolle von vielen emotionalen und mentalen Zuständen beteiligt. Die meisten psychoaktiven Arzneimittel wirken entweder über eine Veränderung der Verstoffwechslung von Neurotransmittern oder eine Veränderung der Empfindlichkeit ihrer Rezeptoren. Dopamin-Rezeptoren sind sowohl beteiligt beim Streben nach Lustgefühlen (z. B. mit Hilfe von Alkohol und Narkotika) als auch bei impulsiver und aggressiver Aktivität. Spezielle Gruppen von Neurotransmittern (Endorphine – Enkephaline), die strukturell den Opioiden ähneln, sind in die Schmerz- und Lustempfindung involviert. Dopamin und Serotonin beeinflussen das “Belohnungssystem” im Gehirn. Aversive Stimuli aktivieren das “Bestrafungssystem”, das an der fight-or-flight Antwort beteiligt ist. Alle Arzneimittel, die eine Abhängigkeit verursachen, bewirken eine Erhöhung des Dopaminspiegels im Belohnungssystem. Dieses Belohnungssystem, das am Streben nach Lustgefühlen und Euphorie beteiligt ist, stellt wohl den Mechanismus dar, der dafür verantwortlich ist, dass Drogen wiederholt angewendet werden und sich eine Abhängigkeit entwickelt. Eine andere Ursache des Arzneimittelmissbrauchs kann z. B. der Versuch der Stressbewältigung sein. Die erlernten Verhaltensweisen können zur Anwendung von Doping im Sport führen.
Die Anwendung von Drogen bzw. Arzneimitteln kann Toleranz, Abhängigkeit und Entzugserscheinungen hervorrufen. Toleranz ist ein Kompensationsmechanismus im Gehirn, der den Effekt von Arzneimitteln reduziert.
Arzneimittel– oder Drogenabhängigkeit wird beschrieben als Einnahme von Drogen oder Arzneimitteln zur Vorbeugung oder Verminderung von physischen wie psychischen Beschwerden, die durch den Entzug entstehen (Entzugssyndrom).
Kokain und Amphetamine sind Substanzen mit hohem psychischen und geringem physischen Abhängigkeitspotential. Abhängigkeit ist ein unabweisbares Verlangen nach Substanzen (Drogen) trotz der voraussehbaren negativen Konsequenzen. Die Drogen mit dem höchsten Abhängigkeitspotential sind Opiate, Kokain, Amphetamin, Alkohol und Nikotin; sie beeinflussen das Belohnungssystem im Gehirn. Das geschätzte Risiko für die Entwicklung einer Abhängigkeit beträgt
Die Neurotransmitter Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Serotonin und GABA sind an der Kontrolle von vielen emotionalen und mentalen Zuständen beteiligt. Die meisten psychoaktiven Arzneimittel wirken entweder über eine Veränderung der Verstoffwechslung von Neurotransmittern oder eine Veränderung der Empfindlichkeit ihrer Rezeptoren. Dopamin-Rezeptoren sind sowohl beteiligt beim Streben nach Lustgefühlen (z. B. mit Hilfe von Alkohol und Narkotika) als auch bei impulsiver und aggressiver Aktivität. Spezielle Gruppen von Neurotransmittern (Endorphine – Enkephaline), die strukturell den Opioiden ähneln, sind in die Schmerz- und Lustempfindung involviert. Dopamin und Serotonin beeinflussen das “Belohnungssystem” im Gehirn. Aversive Stimuli aktivieren das “Bestrafungssystem”, das an der fight-or-flight Antwort beteiligt ist. Alle Arzneimittel, die eine Abhängigkeit verursachen, bewirken eine Erhöhung des Dopaminspiegels im Belohnungssystem. Dieses Belohnungssystem, das am Streben nach Lustgefühlen und Euphorie beteiligt ist, stellt wohl den Mechanismus dar, der dafür verantwortlich ist, dass Drogen wiederholt angewendet werden und sich eine Abhängigkeit entwickelt. Eine andere Ursache des Arzneimittelmissbrauchs kann z. B. der Versuch der Stressbewältigung sein. Die erlernten Verhaltensweisen können zur Anwendung von Doping im Sport führen.
Die Anwendung von Drogen bzw. Arzneimitteln kann Toleranz, Abhängigkeit und Entzugserscheinungen hervorrufen. Toleranz ist ein Kompensationsmechanismus im Gehirn, der den Effekt von Arzneimitteln reduziert.
Arzneimittel– oder Drogenabhängigkeit wird beschrieben als Einnahme von Drogen oder Arzneimitteln zur Vorbeugung oder Verminderung von physischen wie psychischen Beschwerden, die durch den Entzug entstehen (Entzugssyndrom).
- Physische Anhängigkeit zeigt sich, wenn dem Körper die Droge bzw. das Arzneimittel entzogen wird. Der Entzug führt zu physischen Symptomen wie Schmerzen (Opiate), schwerem Zittern (Alkohol) oder Krämpfen (Barbiturate).
- Die psychische Abhängigkeit kann deutlich länger anhalten als die physische Abhängigkeit. Bei der Entwicklung einer psychischen Abhängigkeit spielt das Belohnungssystem eine wichtige Rolle.
Kokain und Amphetamine sind Substanzen mit hohem psychischen und geringem physischen Abhängigkeitspotential. Abhängigkeit ist ein unabweisbares Verlangen nach Substanzen (Drogen) trotz der voraussehbaren negativen Konsequenzen. Die Drogen mit dem höchsten Abhängigkeitspotential sind Opiate, Kokain, Amphetamin, Alkohol und Nikotin; sie beeinflussen das Belohnungssystem im Gehirn. Das geschätzte Risiko für die Entwicklung einer Abhängigkeit beträgt
- 32% für Nikotin,
- 23% für Opioide,
- 15% für Alkohol und
- mehr als 10% für Cannabinoide.
Querverweise:
Viele Substanzen im Doping haben psychoaktives Potential. Die dauernde Anwendung von Narkotika, Opiaten, Cannabinoiden, Alkohol und Nikotin verursacht schwere Nebenwirkungen und führt zur Abhängigkeit. Innerhalb dieser Querverweise können Sie eine Substanz oder Methode auswählen und sich über ihre spezifischen psychologischen Auswirkungen und ihre Effekte hinsichtlich einer Abhängigkeit informieren.
