Die Haut ist das größte Organ des Körpers und die Abgrenzung zwischen den Pathogenen der Umgebung und dem Körpergewebe. Sie schützt die darunter liegenden Muskeln, Organe und Knochen. Die Haut produziert Peptide mit einer natürlichen antibiotischen Funktion wie z.B. Defensine. Die Haut besteht aus drei Hauptschichten: Epidermis, Dermis und Hypodermis.
Die Haut hat folgende Funktionen:
Die Haut hat folgende Funktionen:
- Schutz:
Die Haut ist eine anatomische Grenze zwischen der inneren und äußeren Umgebung und dient somit auch der Abwehr. Sie ist die erste Hürde für Antigene aus der Umwelt. - Hitzeregulation:
Erweiterte Blutgefäße in der Haut erlauben eine vermehrte Durchblutung und die Abgabe von Hitze, während eng gestellte Gefäße den Blutfluß vermindern und Hitze konservieren. - Empfindung:
Die Haut enthält eine Vielzahl von Nervenendigungen die auf Hitze oder Kälte, Kontakt, Druck, Vibration and Gewebsverletzungen ansprechen. - Ästhetik und Kommunikation:
Andere Menschen sehen unsere Haut und können unsere Stimmung, physische Verfassung und Attraktivität abschätzen. - Kontrolle der Verdunstung:
Die Haut ist eine relativ trockene und Flüssigkeits-undurchlässige Barriere. Der Verlust dieser Funktion zeigt sich am großen Flüssigkeitsverlust bei schweren Verbrennungen. - Speicherung und Synthese:
Die Haut dient als Speicherorgan für Lipide und Wasser. Auch die Produktion von Vitamin D unter Nutzung von UV-Licht findet in der Haut statt. - Absorption:
Sauerstoff, Stickstoff und CO2 können in kleinen Mengen in die Epidermis diffundieren. Zusätzlich können Arzneimittel über die Haut verabreicht werden. Ein Beispiel dafür ist das Nikotinpflaster. - Ausscheidung:
Schweiss enthält Harnstoff, allerdings in geringerer Konzentration als der Harn. Daher ist die Ausscheidung durch Schwitzen als sekundär zur Temperaturregulierung anzusehen.
Querverweise:
Viele Präparate, die als verbotene Dopingsubstanzen gelistet sind, haben beträchtliche Nebenwirkungen auf die Haut. Meistens beruhen diese Effekte auf einer veränderten Entzündungsantwort der Haut. Weiterhin kann die Haut unerwünschte Reaktionen zeigen, die Ausdruck einer Intoleranz gegenüber der Dopingsubstanz sein können. Innerhalb dieser Querverweise können Sie sich über die spezifischen Effekte unterschiedlicher Substanzen und Methoden auf die Haut informieren. 