Technische Universität München

The Entrepreneurial University

 
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Die primären Effekte von Cannabinoiden zeigen sich im zentralen Nervensystem. Sie bewirken eine verringerte körperliche Leistungsbereitschaft, eine Beeinträchtigung der psychomotorischen Leistungsfähigkeit, des Kurzzeitgedächtnisses und der Wahrnehmung. Zusätzlich zu den psychologischen Effekten induziert Marihuana eine Tachykardie, eine Brochodilatation und erhöht den Blutfluss zu den Extremitäten. Bei Anwendern mit kardiovaskulären Erkrankungen (Bluthochdruck oder Arteriosklerose) kann die erhöhte Herzfrequenz nach Cannabinoidkonsum zu ernsthaften medizinischen Komplikationen führen. Das Rauchen von Haschisch oder Marihuana kann die Entwicklung von Bronchitis und Lungenschäden induzieren.

Der chronische Konsum von Cannabinoiden kann zur Zerstörung von CB1 Rezeptoren im Gehirn führen und so Blutfluss, Glukose- und Sauerstoffversorgung im Gehirngewebe reduzieren. Die wesentlichen Folgen davon bestehen in Aufmerksamkeitsdefiziten, Gedächtnisverlust und einer Beeinträchtigung der Lernfähigkeit.

Die vielfältigen Wirkungen der Cannabinoide auf das zentrale Nervensystem beinhalten:
  • Euphorie,
  • Panikattacken,
  • Störungen der Auffassungsfähigkeit,
  • verändertes Zeitgefühl,
  • Paranoia,
  • Ängstlichkeit,
  • veränderte kognitive Funktionen,
  • Beeinträchtigungen von Lernfähigkeit,
  • Gedächtnis,
  • Wahrnehmungs- und Urteilsvermögen,
  • Depersonalisation,
  • Konfusion,
  • Amnesie
  • und Halluzinationen.

Die akuten Effekte von Haschisch und Marihuana sind gering und das Risiko eines letalen Rauschzustandes ist zu vernachlässigen. Die Stärke der Cannabinoid-Abhängigkeit scheint von der applizierten Dosis abhängig zu sein.

Cannabinoids 1 de

Cannabinoids 2 de

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