Die primären Effekte von Cannabinoiden zeigen sich im zentralen Nervensystem. Sie bewirken eine verringerte körperliche Leistungsbereitschaft, eine Beeinträchtigung der psychomotorischen Leistungsfähigkeit, des Kurzzeitgedächtnisses und der Wahrnehmung. Zusätzlich zu den psychologischen Effekten induziert Marihuana eine Tachykardie, eine Brochodilatation und erhöht den Blutfluss zu den Extremitäten. Bei Anwendern mit kardiovaskulären Erkrankungen (Bluthochdruck oder Arteriosklerose) kann die erhöhte Herzfrequenz nach Cannabinoidkonsum zu ernsthaften medizinischen Komplikationen führen. Das Rauchen von Haschisch oder Marihuana kann die Entwicklung von Bronchitis und Lungenschäden induzieren.
Der chronische Konsum von Cannabinoiden kann zur Zerstörung von CB1 Rezeptoren im Gehirn führen und so Blutfluss, Glukose- und Sauerstoffversorgung im Gehirngewebe reduzieren. Die wesentlichen Folgen davon bestehen in Aufmerksamkeitsdefiziten, Gedächtnisverlust und einer Beeinträchtigung der Lernfähigkeit.
Die vielfältigen Wirkungen der Cannabinoide auf das zentrale Nervensystem beinhalten:
Die akuten Effekte von Haschisch und Marihuana sind gering und das Risiko eines letalen Rauschzustandes ist zu vernachlässigen. Die Stärke der Cannabinoid-Abhängigkeit scheint von der applizierten Dosis abhängig zu sein.
Der chronische Konsum von Cannabinoiden kann zur Zerstörung von CB1 Rezeptoren im Gehirn führen und so Blutfluss, Glukose- und Sauerstoffversorgung im Gehirngewebe reduzieren. Die wesentlichen Folgen davon bestehen in Aufmerksamkeitsdefiziten, Gedächtnisverlust und einer Beeinträchtigung der Lernfähigkeit.
Die vielfältigen Wirkungen der Cannabinoide auf das zentrale Nervensystem beinhalten:
- Euphorie,
- Panikattacken,
- Störungen der Auffassungsfähigkeit,
- verändertes Zeitgefühl,
- Paranoia,
- Ängstlichkeit,
- veränderte kognitive Funktionen,
- Beeinträchtigungen von Lernfähigkeit,
- Gedächtnis,
- Wahrnehmungs- und Urteilsvermögen,
- Depersonalisation,
- Konfusion,
- Amnesie
- und Halluzinationen.
Die akuten Effekte von Haschisch und Marihuana sind gering und das Risiko eines letalen Rauschzustandes ist zu vernachlässigen. Die Stärke der Cannabinoid-Abhängigkeit scheint von der applizierten Dosis abhängig zu sein.
Querverweise:
Cannabinoide
Cannabis-Zubereitungen enthalten mehr als 60 Cannabinoide, aber die psychoaktive Hauptkomponente von Cannabis ist das Tetrahydrocannabinol (THC). Einige der schädlichsten Nebenwirkungen des Rauchens von Cannabis (Marihuana) betreffen das Atmungssystem. Was diese negativen Effekte angeht, so sind die THC-Effekte wohl von geringerer Bedeutung. Eine entscheidendere Rolle scheinen die zahlreichen Verbrennungsprodukte zu spielen, denen die Raucher ausgesetzt sind. Die Vielzahl der negativen Effekte auf die Lunge durch den Cannabis-Rauch sind wohl denen des Tabakrauches ähnlich. Sowohl die gasförmigen als auch die festen Bestandteile des Tabak- und Cannabis-Rauches bestehen aus ähnlichen gefährlichen Chemikalien (Teer, Karzinogene). Allerdings könnten die Folgen des Cannabis Rauches für die Lunge ausgeprägter sein. Grund dafür ist die stärkere Ablagerung von Rauchpartikeln in der Lunge, die damit zu tun hat, dass Cannabis in unterschiedlicher Art und Weise geraucht wird. Raucher inhalieren gewöhnlich sehr tief und halten ihren Atem an, um eine maximale Absorption von THC zu erzielen. Studien zeigen, dass sogar nach einem nur begrenzten Kontakt mit Cannabis-Rauch Atemwegsentzündungen auftreten. Während THC nur eine moderate und kurzzeitige Bronchodilatation verursacht, bewirkt Cannabis-Rauch eine Anzahl von längerfristigen pulmonalen Veränderungen einschließlich des histopathologischen Nachweises einer akuten und chronischen Bronchitis. Chronischer Husten, die Produktion von Sputum und Atemnot bei Belastung sind bei Cannabis Rauchern üblich. Gewohnheitsmässiges Rauchen von Marihuana wird mit Abnormitäten in Struktur und Funktion der Alveolarmakrophagen in Verbindung gebracht, was für pulmonale Infektionen potenziell prädisponierend wirkt.
Cannabis Rauch ist in vitro und in vivo karzinogen und eine mögliche Ursache für Lungenkrebs bei regelmässigen Cannabis Rauchern. Bei chronischen Cannabis-Rauchern wurden die gleichen histopathologischen und mutagenen Veränderungen gefunden. Sie werden als Vorläufer eines Lungenkarzinoms angesehen. In Fallberichten sind auch Karzinome der oberen Luftwege (Mund, Zunge und Oesophagus) bei jungen Erwachsenen, die chronische Cannabis-Raucher waren, dokumentiert. Die Daten aus epidemiologischen Studien sind jedoch uneinheitlich.
Cannabis Rauch ist in vitro und in vivo karzinogen und eine mögliche Ursache für Lungenkrebs bei regelmässigen Cannabis Rauchern. Bei chronischen Cannabis-Rauchern wurden die gleichen histopathologischen und mutagenen Veränderungen gefunden. Sie werden als Vorläufer eines Lungenkarzinoms angesehen. In Fallberichten sind auch Karzinome der oberen Luftwege (Mund, Zunge und Oesophagus) bei jungen Erwachsenen, die chronische Cannabis-Raucher waren, dokumentiert. Die Daten aus epidemiologischen Studien sind jedoch uneinheitlich.
